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Schwerpunkt

Neuroradiologie

Strahlungsfreie MRT-Diagnostik von Gehirn, Nerven und Wirbelsäule in Biberach an der Riß: präzise, schonend und schnell befundet.

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Die Radiologie Biberach bietet umfassende neuroradiologische Diagnostik mit modernster 1,5-Tesla-MRT-Technologie. Unsere Fachärztinnen und Fachärzte für Radiologie befunden neuroradiologische Untersuchungen direkt vor Ort in Biberach an der Riß – präzise und arztgeführt.

Was ist Neuroradiologie?

Die Neuroradiologie befasst sich mit der bildgebenden Diagnostik von Gehirn, Rückenmark und Nerven. Als spezialisiertes Teilgebiet der Radiologie verbindet sie modernste Bildgebung mit neurologisch-klinischem Wissen. Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems lassen sich damit früh erkennen, im Verlauf kontrollieren und therapieweisend beurteilen – häufig ohne Strahlenbelastung, ausschließlich per MRT.

Unsere neuroradiologischen Schwerpunkte

Schlaganfall und Durchblutungsstörungen

Beim Schlaganfall zählt jede Minute. Das MRT des Gehirns kann akute Infarktareale bereits in den ersten Stunden zuverlässig darstellen – empfindlicher als das CT und ohne Strahlung. Diffusionsgewichtete Sequenzen (DWI) zeigen frische Ischämien, die MR-Angiographie (MRA) beurteilt die hirnversorgenden Gefäße auf Verschlüsse oder Stenosen. Damit unterstützen wir die schnelle Therapieentscheidung in enger Abstimmung mit den behandelnden Neurologen.

Multiple Sklerose – Erstdiagnose und Verlaufskontrolle

Das MRT ist das zentrale diagnostische Werkzeug bei Multipler Sklerose. Typische Herde zeigen sich als hyperintense Läsionen in T2- und FLAIR-Sequenzen, bevorzugt periventrikulär und im Corpus callosum. Für die Erstdiagnose gelten die McDonald-Kriterien (räumliche und zeitliche Dissemination). Verlaufsuntersuchungen dokumentieren neue oder aktive Läsionen; die Entscheidung zur Kontrastmittelgabe erfolgt leitliniengerecht und individuell. Unser 1,5-Tesla-MRT liefert dabei die Schärfe, die für kleine Herde entscheidend ist.

Hirntumoren

Hochauflösende MRT-Sequenzen ermöglichen die Charakterisierung von Hirntumoren hinsichtlich Lage, Ausdehnung und Gewebeeigenschaften. Ergänzende Verfahren wie MR-Spektroskopie oder Perfusions-MRT können je nach Fragestellung eingesetzt werden. Die Befundung folgt strukturierten Protokollen für eine klare Kommunikation an Neurochirurgen und Onkologen.

Demenz und kognitive Störungen

Kopf-MRT zeigt typische Veränderungen wie Hirnatrophie und erweiterte Ventrikel. Bei Verdacht auf Demenz oder Gedächtnisabnahme liefert das MRT wichtige strukturelle Informationen: Hirnvolumen, Hippocampus-Atrophie, Marklagerveränderungen und Gefäßläsionen lassen sich beurteilen. So können vaskuläre von neurodegenerativen Ursachen unterschieden und eine gezielte neurologische Weiterbehandlung eingeleitet werden.

Kopfschmerzen und Schwindel

Persistierende Kopfschmerzen oder Schwindel können viele Ursachen haben. Das MRT des Schädels schließt behandlungsbedürftige Befunde – wie Aneurysmen, Raumforderungen oder entzündliche Prozesse – zuverlässig aus oder bestätigt sie. Eine klare Diagnose beruhigt oder ermöglicht rasches Handeln.

Schädelbasis und Hypophyse

Die enge anatomische Lage der Hypophyse, der Schädelbasis und angrenzender Hirnnerven verlangt 1,5-Tesla-MRT mit dünnen Schichten und speziellen Sequenzen. Hypophysenadenome, Meningeome der Schädelbasis oder Pathologien des Kleinhirnbrückenwinkels (z. B. Vestibularisschwannom) lassen sich damit präzise abgrenzen.

Wirbelsäule und Spinalkanal

Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen, entzündliche Prozesse (z. B. Myelitis) oder spinale Tumoren – die MRT der Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule stellt Rückenmark, Nervenwurzeln und Bandscheiben ohne Strahlenbelastung in hoher Auflösung dar. Besonders bei der HWS-MRT ist das 1,5-Tesla-MRT-Gerät dem Niedrigfeld klar überlegen.

MR-Angiographie der hirnversorgenden Gefäße

Die nicht-invasive MR-Angiographie (MRA) stellt Halsarterien (A. carotis interna und externa) sowie intrakranielle Gefäße ohne Katheter dar. Sie eignet sich für das Screening auf Aneurysmen, Stenosen oder Gefäßmalformationen – häufig als strahlungsfreie Alternative zur CT-Angiographie.

1,5-Tesla-MRT: Schärfe, die zählt

Für die Neuroradiologie ist Feldstärke entscheidend. Unser 1,5-Tesla-MRT bietet gegenüber MRT-Geräten doppelte Signalstärke – das bedeutet: feinere Strukturen, dünnere Schichten, kürzere Untersuchungszeiten. Kleine Hypophysenadenome, frühe MS-Herde oder winzige Gefäßveränderungen kommen erst am 3 T zuverlässig zur Darstellung.

Arztgeführte Befundung in Biberach an der Riß

Alle neuroradiologischen Untersuchungen in der Radiologie Biberach werden von Fachärzten für Diagnostische Radiologie befundet. Die Praxis wird von Dr. Philipp May und Dr. Martin Sinn gemeinsam geführt – arztgeführt, keine Kette. Sie erhalten Ihren Befund direkt vom Facharzt, der Ihre Bilder persönlich beurteilt hat.

Häufige Fragen

Was zeigt ein MRT des Kopfes (Schädel-MRT)? Ein Schädel-MRT stellt Gehirn, Hirnnerven, Gefäße, Hirnhäute, Liquorräume und die Schädelbasis ohne Röntgenstrahlen dar. Eingesetzt wird es bei Verdacht auf Schlaganfall, Hirntumor, Multiple Sklerose, Demenz, Entzündungen, Kopfschmerzen oder Schwindel.

Wie lange dauert ein MRT des Kopfes? Je nach Fragestellung dauert ein Kopf-MRT 20 bis 45 Minuten. Reine Schädel-Übersichts-MRTs sind kürzer; spezielle Protokolle (z. B. MS-Staging, Hypophyse mit dünnen Schichten) erfordern mehr Sequenzen und damit mehr Zeit.

Benötige ich eine Überweisung für ein Neuro-MRT? Kassenpatienten benötigen in der Regel eine Überweisung durch Hausarzt oder Neurologen. Privatpatienten und Selbstzahler können direkt einen Termin vereinbaren. Bitte rufen Sie uns unter 0731 92044-0 an – wir beraten Sie individuell.

Wie läuft eine MRT-Untersuchung in der Radiologie Biberach ab? Nach einer kurzen Anamnese legen Sie sich in die Röhre des MRT-Geräts. Gehörschutz wird gestellt (die Geräusche sind laut, aber harmlos). Die Untersuchung ist schmerzlos. Bei bestimmten Fragestellungen wird ein Kontrastmittel (Gadolinium) intravenös gegeben. Den schriftlichen Befundbericht erhalten Sie zeitnah; wir informieren auch Ihren überweisenden Arzt.

Ist das MRT für alle Patienten geeignet? MRT ist strahlungsfrei und für die meisten Patienten geeignet. Ausgeschlossen sind Personen mit bestimmten Herzschrittmachern, Cochlea-Implantaten oder nicht-MRT-kompatiblem Fremdmaterial. Bitte teilen Sie uns vor der Untersuchung alle Implantate und früheren Operationen mit. Wir klären die MRT-Tauglichkeit individuell ab.

Rufen Sie uns an. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und finden zeitnah einen Termin.

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