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Schwerpunkt Herz · in Ulm

Kardiobildgebung

Herz-MRT und Kardio-CT an unserem Standort in Ulm, wohnortnah für unsere Patientinnen und Patienten aus Biberach und Umgebung.

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Herzbildgebung bieten wir an unserem Standort der Radiologie Parkstrasse Ulm an, wohnortnah erreichbar für unsere Patientinnen und Patienten aus Biberach und Umgebung.

Die Radiologie Parkstrasse Ulm bietet Ihnen eine umfassende kardiovaskuläre Bildgebung – von der Herz-MRT am 3-Tesla-Gerät bis zum Kardio-CT mit Kalkscore und CT-Koronarangiographie (CCTA). Als arztgeführte Praxis mit dem Schwerpunkt Kardio-Bildgebung begleiten Dr. Philipp May und Dr. Martin Sinn, Fachärzte für Radiologie, Sie persönlich – von der Untersuchung bis zur Befundbesprechung.

Herz-MRT (Kardio-MRT) – Präzise Funktions- und Vitalitätsdiagnostik ohne Strahlung

Das Herz-MRT ist das bildgebende Verfahren der Wahl für die Funktions- und Vitalitätsdiagnostik des Herzens. Dank unseres 3-Tesla-MRT erhalten wir Schnittbilder in höchster Auflösung – ohne Strahlenbelastung. Die Untersuchung erfolgt EKG-getriggert (Cardiac Gating), um die Herzphasen exakt zu erfassen.

Was zeigt das Herz-MRT?

  • Herzfunktion: Schlagvolumen, Ejektionsfraktion, Wandbewegungsstörungen
  • Myokarditis (Herzmuskelentzündung): Ödem- und Entzündungsnachweis, besonders nach viralen Infekten, bei ungeklärten Troponin-Erhöhungen oder nach Impfung
  • Kardiomyopathien: Differenzierung von dilatativer (DCM), hypertropher (HCM) und restriktiver Kardiomyopathie
  • Vitalitätsdiagnostik: Unterscheidung zwischen lebendem Herzmuskel und Infarktnarbe vor einer geplanten Revaskularisierung
  • Herzklappenfehler: Quantifizierung von Insuffizienz und Stenose
  • Angeborene Herzfehler: Anatomische und funktionelle Beurteilung auch beim Erwachsenen

Late Gadolinium Enhancement (LGE) – Herznarben sichtbar machen

Das Late Gadolinium Enhancement (LGE) ist eine Schlüsseltechnik der kardialen MRT. 10–20 Minuten nach Gabe eines gut verträglichen Gadolinium-Kontrastmittels zeigen vernarbtes oder fibrotisch umgebautes Herzgewebe eine charakteristische Kontrastmittelanreicherung. So lassen sich Infarktnarben, Myokarditisherde und fibrotische Umbauvorgänge bei Kardiomyopathien sicher nachweisen und quantifizieren – eine Grundlage für die Therapieplanung und Risikostratifizierung.

Kardio-CT – Kalkscore und CT-Koronarangiographie

Das Kardio-CT bildet die Herzkranzgefäße und die Herzstruktur mit moderner Computertomographie ab. Es ist eine nicht-invasive, ambulante Alternative zur diagnostischen Herzkatheteruntersuchung.

Kalkscore (Calcium Scoring nach Agatston)

Beim Kalkscore wird die Verkalkung der Koronararterien ohne Kontrastmittel und mit sehr geringer Strahlenbelastung gemessen. Ergebnis ist der Agatston-Score: Ein Wert von 0 bedeutet kein nachweisbarer Kalk und damit ein sehr geringes KHK-Risiko; Werte über 400 gelten als eigenständiger Risikofaktor für einen Herzinfarkt. Der Kalkscore eignet sich besonders als Vorsorgeuntersuchung für Risikopatienten (Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, familiäre Vorbelastung). Er ist eine Selbstzahlerleistung (IGeL).

CT-Koronarangiographie (CCTA) – seit Januar 2025 GKV-Kassenleistung

Die CT-Koronarangiographie (CCTA) stellt die Herzkranzgefäße nach Kontrastmittelgabe in hoher Auflösung dreidimensional dar und kann signifikante Koronarstenosen mit hoher diagnostischer Sicherheit ausschließen – ohne Katheter. Mit modernen Geräten liegt die Strahlenbelastung bei ca. 2–5 mSv, bei optimaler Technik deutlich darunter. Seit dem 1. Januar 2025 ist die CCTA für gesetzlich Versicherte mit mittlerer Vortestwahrscheinlichkeit für eine chronische KHK eine Kassenleistung (EBM-Ziffer 34370). Bitte sprechen Sie uns auf die Kostenerstattung an.

Indikationen – Wann ist eine radiologische Herzuntersuchung sinnvoll?

Eine Herz-MRT oder ein Kardio-CT ist sinnvoll bei:

  • Brustschmerzen, Atemnot oder Herzrasen mit ungeklärter Ursache
  • Verdacht auf oder bekannte koronare Herzkrankheit (KHK)
  • Verdacht auf Myokarditis (z. B. nach viraler Infektion, bei Troponin-Erhöhung)
  • Bekannte oder vermutete Kardiomyopathie (HCM, DCM)
  • Herzinsuffizienz – Ursachenklärung und Therapieplanung
  • Vorsorge bei kardiovaskulären Risikofaktoren (Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, Familienanamnese)
  • Vorbereitung auf oder Nachsorge nach kardialen Eingriffen (z. B. Ablation, Klappenintervention)
  • Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen, angeborene Herzfehler beim Erwachsenen

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Herzuntersuchung beginnt mit einem persönlichen ärztlichen Gespräch und einer kurzen EKG-Aufzeichnung. Beim Herz-MRT sollten Sie 12 Stunden vorher auf Koffein verzichten. Beim Kardio-CT erhalten Sie bei Bedarf ein herzfrequenzsenkendes Medikament (Betablocker) für optimale Bildschärfe. Während der MRT-Untersuchung – Dauer ca. 45–60 Minuten – ist mehrfaches kurzes Luftanhalten erforderlich. Alle Befunde werden zeitnah von Dr. May oder Dr. Sinn persönlich ausgewertet und besprochen.

Ihr Kardio-Spezialist in Ulm – arztgeführt und persönlich

Dr. Philipp May und Dr. Martin Sinn sind Fachärzte für Radiologie mit dem Schwerpunkt Herzbildgebung. Als arztgeführte Praxis stehen ärztliche Expertise und persönliche Betreuung im Mittelpunkt – keine Kette, kein anonymes Zentrum. Die Radiologie Parkstrasse Ulm ist Ihr Ansprechpartner für Herz-MRT, Kardio-CT und Kalkscore in Ulm und der Region Ulm/Neu-Ulm/Alb-Donau.

Radiologie Parkstrasse UlmParkstrasse 10 · 89073 UlmTel. 0731 92044-0Termin online oder telefonisch vereinbaren

Häufige Herzerkrankungen – Symptome erkennen

Koronare Herzkrankheit (KHK)

Die KHK entsteht durch Arteriosklerose – Verkalkung und Verengung der Herzkranzgefäße. Sie kann zu Brustschmerzen (Angina pectoris), Atemnot und verminderter Belastbarkeit führen. Kalkscore und CCTA ermöglichen eine nicht-invasive Risikobeurteilung; die CCTA kann eine Herzkatheteruntersuchung in vielen Fällen ersetzen oder verzögern.

Herzrhythmusstörungen

Bei häufigem Herzstolpern, Schwindel oder Atemnot sind radiologische Untersuchungen wie Herz-MRT oder Kardio-CT in der Radiologie Parkstrasse Ulm sinnvoll, um strukturelle Herzerkrankungen als Ursache auszuschließen.

Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

Herzinsuffizienz ist meist nicht heilbar, aber früh erkannt gut behandelbar. Das Herz-MRT liefert präzise Aussagen über Pumpfunktion, Myokardvitalität und Ursache (ischämisch vs. nicht-ischämisch) – entscheidend für die Therapiewahl.

Myokarditis (Herzmuskelentzündung)

Die Myokarditis wird häufig durch Viren verursacht. Das Herz-MRT ist der Goldstandard zur Diagnose: Es zeigt Myokardödem, Entzündungsaktivität und – über das Late Gadolinium Enhancement – fibrotische Folgeschäden. Nach einer Myokarditis ist eine Sportpause von mindestens drei bis sechs Monaten empfohlen; die Wiederaufnahme erfolgt nach kardiologischer Kontrolle.

Herzklappenfehler

Herzklappenfehler können angeboren oder altersbedingt sein. Die Diagnose erfolgt primär per Echokardiographie, das Herz-MRT ergänzt bei komplexen Befunden mit exakter Volumen- und Flussmessung.

Angeborene Herzfehler beim Erwachsenen

Mehr als 90 % der in Deutschland geborenen Kinder mit angeborenem Herzfehler (ca. 7.000 jährlich) erreichen heute das Erwachsenenalter. Das Herz-MRT ist das Standardverfahren für die Langzeitkontrolle – ohne kumulative Strahlenbelastung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Herz-MRT und Kardio-CT? Das Herz-MRT arbeitet ohne Strahlung und eignet sich besonders für Herzmuskel, Funktion und Entzündungen. Das Kardio-CT nutzt Röntgenstrahlen und ist die bevorzugte Methode zur Darstellung der Herzkranzgefäße (CCTA) und zum Kalkscore.

Wie lange dauert ein Herz-MRT? Ca. 45–60 Minuten. Sie müssen mehrfach kurz die Luft anhalten; eine Narkose ist nicht notwendig. Das MRT ist geräuschvoll – Sie erhalten Ohrdämpfer oder Kopfhörer.

Wird der Kalkscore von der Krankenkasse bezahlt? Der Kalkscore ist eine IGeL-Leistung (Selbstzahler). Die CT-Koronarangiographie (CCTA) ist seit dem 1. Januar 2025 für GKV-Versicherte mit mittlerer Vortestwahrscheinlichkeit für KHK Kassenleistung (EBM 34370). Bitte fragen Sie uns – wir klären die Kostenfrage.

Ist Herz-MRT bei Herzschrittmacher möglich? Moderne MRT-kompatible Herzschrittmacher (MR-konditional) lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen im MRT untersuchen. Bitte bringen Sie den Geräteausweis mit; wir prüfen die Kompatibilität vorab.

Brauche ich eine Überweisung? Für gesetzlich Versicherte ist in der Regel eine Überweisung vom Haus- oder Facharzt erforderlich. Privat Versicherte und Selbstzahler können direkt einen Termin vereinbaren.

Termine für die Herzbildgebung koordinieren wir an unserem Standort in Ulm. Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen weiter.

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