Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen – oft bevor Beschwerden auftreten. Als arztgeführte Radiologiepraxis in Biberach an der Riß begleiten Dr. Philipp May und Dr. Martin Sinn Sie persönlich: von der Erstberatung über die Untersuchung am 1,5-Tesla-MRT bis zur individuellen Befundbesprechung. Ohne Durchsatzdruck – mit dem Blick des Facharztes.
Unsere Vorsorge-Checks im Überblick
Prostata-Check (mpMRT)
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland – jährlich erkranken über 65.000 Männer. Die multiparametrische MRT (mpMRT) an unserem 1,5-Tesla-MRT-Gerät erlaubt eine präzise, strahlenfreie Beurteilung der Prostata: Verdächtige Areale lassen sich sicher lokalisieren, unnötige Biopsien werden reduziert. Die Befundung erfolgt nach dem internationalen PI-RADS-System.
Dr. Philipp May ist ausgebildet an der Martini-Klinik Hamburg – einem der weltweit führenden Prostatakarzinom-Zentren. Männer mit erhöhtem PSA-Wert, familiärer Belastung oder ab 45 Jahren profitieren besonders von der mpMRT als ergänzende Vorsorge.
Kosten: GKV übernimmt die mpMRT zur Vorsorge nicht routinemäßig (IGeL). Kostenpunkt ca. 700 € aufwärts; private Krankenversicherung übernimmt i. d. R. vollständig.
Herzgesundheits-Check (Kalkscore & Kardio-MRT)
Herzerkrankungen sind in Deutschland die häufigste Todesursache. Der Koronar-Kalkscore (CT, sehr geringe Strahlendosis, ca. 10 Minuten) misst Kalkablagerungen in den Herzkranzgefäßen und liefert als Agatston-Score einen quantitativen Herzinfarkt-Risikowert – ein einfaches, schnelles Screening-Tool. Ergänzend bieten wir das Kardio-MRT (vollständig strahlenfrei) für Fragen zu Herzfunktion, Herzmuskel und -vitalität an. Besonders bei familiärer Vorbelastung oder Risikofaktoren (Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen) ist eine frühzeitige Beurteilung sinnvoll.
Dr. May und Dr. Sinn bringen als eingespieltes Kardio-Team kardioradiologische Expertise mit – Dr. May aus dem UKE Hamburg.
Kosten: Kalkscore = IGeL für GKV-Patienten ohne Symptome.
Lungen-Screening (Low-Dose-CT)
Lungenkrebs bleibt oft lange unbemerkt und wird häufig erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Raucher mit über 20 Packungsjahren haben ein bis zu 20-fach erhöhtes Risiko gegenüber Nichtrauchern. Seit April 2026 ist das Low-Dose-CT-Lungenscreening für definierte Risikogruppen GKV-Kassenleistung: Alter 50–75 Jahre, mind. 15 Packungsjahre, weniger als 10 Jahre Nichtraucher. Außerhalb dieser Kriterien ist die Untersuchung als Selbstzahlerleistung möglich. Eine frühzeitige Erkennung verbessert die Prognose erheblich – die 5-Jahres-Überlebensrate im Frühstadium (Stadium I) liegt bei über 80 %.
Brustkrebsvorsorge (Mammographie & Brust-MRT)
In Deutschland erkranken jährlich rund 70.000 Frauen neu an Brustkrebs. Bei früher Erkennung liegen die Heilungschancen bei 85–90 %. Wir ergänzen die gynäkologische Vorsorge durch Mammographie, Ultraschall und – bei dichtem Brustgewebe (ACR Typ C/D), erhöhtem genetischem Risiko oder BRCA-Mutation – durch Brust-MRT. Gerade bei jüngeren Patientinnen und dichtem Gewebe ist die MRT der alleinigen Mammographie überlegen.
Gefäß-Check (MR-Angiographie)
Ablagerungen in Gefäßen bleiben oft jahrelang asymptomatisch – bis es zum Schlaganfall oder Herzinfarkt kommt. In Deutschland erleiden jährlich rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Mit der MR-Angiographie untersuchen wir Hals-, Kopf- und Bauchgefäße vollständig strahlenfrei. Besonders relevant bei Bluthochdruck, bekannter Atherosklerose oder familiärer Disposition für Aortenaneurysmen.
Knochendichtemessung (DEXA)
Osteoporose betrifft in Deutschland schätzungsweise 6 Millionen Menschen – die Mehrzahl Frauen über 50. Knochenbrüche durch Osteoporose bedeuten erheblichen Leidensdruck und Pflegebedarf. Die DXA-Messung (Dual-Energy X-ray Absorptiometry) ist der WHO-anerkannte Goldstandard zur Knochendichtemessung: schnell (ca. 10 Minuten), minimale Strahlenbelastung, präzises Frakturrisiko nach WHO-T-Score. GKV übernimmt bei medizinischer Indikation; Selbstzahler jederzeit möglich. Wir führen auch Präzisionsstudien (LSC) durch.
Wer sollte eine Vorsorge-Bildgebung in Betracht ziehen?
- Männer ab 45 mit familiärer Krebsbelastung oder erhöhtem PSA → Prostata-mpMRT
- Männer & Frauen ab 50 mit Herzrisikofaktoren (Hypertonie, Diabetes, Rauchen) → Kalkscore
- Starke Raucher 50–75 J. (mind. 15 Packungsjahre, < 10 J. Nichtraucher) → Low-Dose-CT Lunge (seit 04/2026 GKV)
- Frauen mit dichtem Brustgewebe (ACR C/D) oder BRCA-Mutation → Brust-MRT
- Personen mit Gefäßrisiken (Bluthochdruck, Diabetes, familiäres Aneurysma) → MR-Angiographie
- Frauen über 50 / Männer über 65 mit Frakturrisiko oder Langzeit-Cortison → DEXA
Kosten & Kostenübernahme
Vorsorge-Bildgebung ist für gesetzlich Versicherte überwiegend eine Selbstzahlerleistung (IGeL). Ausnahmen: Mammographie-Screening (GKV, 50–75 Jahre), Low-Dose-CT Lunge für Risikogruppen (GKV seit 04/2026), DEXA bei medizinischer Indikation. Private Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten vollständig; wir rechnen nach GOÄ ab.
Konkrete Preise für Ihre gewünschte Untersuchung erhalten Sie gerne telefonisch unter 0731 92044-0 oder bei der Anmeldung. Wir beraten Sie, welche Untersuchung für Sie medizinisch sinnvoll ist – ohne Verkaufsdruck.
Persönliche Befundbesprechung – arztgeführt, nicht anonym
In der Radiologie Biberach erhalten Sie Befunde nicht nur als Ausdruck. Dr. May und Dr. Sinn nehmen sich die Zeit, Ergebnisse mit Ihnen durchzusprechen, klinisch einzuordnen und – wo nötig – weitere Schritte zu empfehlen. Arztgeführt bedeutet: Sie sprechen immer mit dem Facharzt.
Häufige Fragen zur Vorsorge-Bildgebung
Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für Vorsorge-MRT?
Die Prostata-mpMRT zur Vorsorge ist für GKV-Patienten eine Selbstzahlerleistung (IGeL). Ausnahmen bestehen für das Mammographie-Screening (GKV, 50–75 Jahre), das Low-Dose-CT-Lungenscreening für Risikogruppen (GKV seit April 2026: Alter 50–75, mind. 15 Packungsjahre) sowie die DEXA-Messung bei medizinischer Indikation.
Ab welchem Alter lohnt sich eine Vorsorge-Bildgebung?
Das hängt von Risikofaktoren, Familienanamnese und persönlichen Gesundheitszielen ab. Faustregeln: Prostata-Vorsorge ab 45 (bei familiärer Belastung früher), Herz-Kalkscore ab 50, Lungenscreening für Risikoraucher ab 50. Eine individuelle Beratung – ohne Schema F – ist uns wichtig.
Brauche ich eine Überweisung für eine Vorsorgeuntersuchung in der Radiologie?
Für Selbstzahlerleistungen (IGeL) und alle Privatpatienten ist keine Überweisung erforderlich – Sie können direkt einen Termin vereinbaren: 0731 92044-0. Für kassenärztliche Leistungen (z. B. Mammographie-Screening, DEXA bei Indikation) ist eine Zuweisung vom Hausarzt oder Facharzt üblich.
Was unterscheidet die Radiologie Biberach von anderen Praxen?
Die Radiologie Biberach ist arztgeführt: Leitende Fachärzte für Radiologie sind Dr. Philipp May (Schwerpunkt Prostata-mpMRT und Kardiobildgebung, ausgebildet u. a. an der Martini-Klinik Hamburg und am UKE) und Dr. Martin Sinn (Schwerpunkt Kardiobildgebung). Wir arbeiten an einem 1,5-Tesla-MRT und nehmen uns die Zeit für persönliche Befundbesprechungen.
Vorsorge-Termin vereinbaren
Radiologie BiberachParkstrasse 10, 88400 Biberach an der Riß0731 92044-0Mo – Fr 6–20 Uhr · Nach Vereinbarung: Mo–Fr 20–22 Uhr, Sa 7–15 Uhr