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Schwerpunkt Screening BW

Brustdiagnostik

Digitale Mammografie in Biberach an der Riß, angebunden an das Mammografie-Screening Baden-Württemberg.

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Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland – und eine der am besten behandelbaren, wenn sie früh erkannt wird. Bei rechtzeitig entdeckten Tumoren liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei über 90 %. Die Radiologie Biberach bietet Ihnen das vollständige Spektrum moderner Brustdiagnostik: digitale Mammographie, Tomosynthese (3D-Mammographie), Brustultraschall, MR-Mammographie und minimal-invasive Biopsie – alles unter einem Dach, betreut von Fachärzten für Radiologie.

Wann ist eine Brustuntersuchung sinnvoll?

Schmerzen, Spannungen oder Schwellungen

Brustschmerzen sind oft hormonell bedingt, sollten aber untersucht werden, wenn sie neu auftreten oder länger anhalten. Besonders einseitige Brustschmerzen können auf Zysten oder Entzündungen hinweisen. Als erstes bildgebendes Verfahren eignet sich die Sonographie (Ultraschall der Brust) – schnell, strahlungsfrei und sehr aussagekräftig.

Tastbare Knoten

Tastbare Brustknoten müssen nicht Brustkrebs bedeuten, sollten aber immer abgeklärt werden. Durch gezielte Ultraschalluntersuchung und ggf. digitale Mammographie oder Tomosynthese können wir gutartige und bösartige Veränderungen sicher unterscheiden.

Hautveränderungen oder Ausfluss an der Brustwarze

Rötungen, Einziehungen der Haut oder Ausfluss aus der Brustwarze sollten bildgebend abgeklärt werden.

Familiäres Brustkrebsrisiko

Bei familiärer Vorbelastung (BRCA1/2-Mutation oder mehrere betroffene Verwandte) kann das persönliche Brustkrebsrisiko auf 50–80 % steigen. Betroffene Frauen erkranken oft 20 Jahre früher als der Durchschnitt. Für sie empfehlen die S3-Leitlinien ein intensiviertes Früherkennungsprogramm – einschließlich jährlicher MR-Mammographie ab dem 25.–30. Lebensjahr.

Unsere Verfahren zur Brustdiagnostik

Je nach Fragestellung, Alter, Gewebedichte und Risikoprofil wählen wir gemeinsam mit Ihnen das geeignete Verfahren – oft ergänzen sich mehrere Methoden.

Digitale Mammographie

Die digitale Mammographie ist das etablierte Standardverfahren zur Brustkrebsvorsorge. Zwei Röntgenaufnahmen je Brust ermöglichen die Darstellung von Mikroverkalkungen und Dichteveränderungen, die dem Tasten nicht zugänglich sind. Das gesetzliche Mammographie-Screening lädt Frauen zwischen 50 und 75 Jahren alle zwei Jahre kostenfrei ein.

Tomosynthese (3D-Mammographie)

Die digitale Brust-Tomosynthese ist die Weiterentwicklung der klassischen Mammographie: Die Röntgenröhre fährt einen Bogen um die Brust und erzeugt einen dreidimensionalen Datensatz. Überlagerungen durch dichtes Drüsengewebe entfallen – Veränderungen werden schichtweise sichtbar. Studien zeigen eine deutlich höhere Entdeckungsrate und bis zu 40 % weniger Kontrolluntersuchungen im Vergleich zur 2D-Mammographie. Die Strahlenbelastung ist nur geringfügig höher als bei der konventionellen Mammographie. Die Tomosynthese ist derzeit keine GKV-Leistung und wird als Selbstzahlerleistung angeboten.

Mamma-MRT (MR-Mammographie)

Die MR-Mammographie ist das empfindlichste Verfahren zur Brustkrebserkennung und liefert auch bei dichtem Brustgewebe (ACR-Dichtekategorie C/D) sehr zuverlässige Ergebnisse. Die Untersuchung erfolgt ohne Röntgenstrahlung, dauert ca. 30–45 Minuten und erfordert in der Regel die Gabe eines Kontrastmittels. Typische Indikationen: erhöhtes familiäres/genetisches Risiko, unklare Mammographie- oder Ultraschallbefunde, Therapiekontrolle, Implantatbeurteilung. Bei gesetzlich Versicherten ist die Mamma-MRT in bestimmten Risikosituationen eine Kassenleistung.

Sonographie (Ultraschall der Brust)

Der Brustultraschall ist strahlungsfrei, gut verträglich und besonders geeignet zur Abklärung tastbarer Befunde sowie zur Ergänzung der Mammographie bei jungen Frauen oder dichtem Brustgewebe. Zysten lassen sich sofort von soliden Knoten unterscheiden.

BI-RADS: Was bedeutet mein Befund?

Alle Befunde der Brustdiagnostik werden nach dem international standardisierten BI-RADS-System (Breast Imaging Reporting and Data System) klassifiziert: BI-RADS 1–2 = unauffällig/gutartig, BI-RADS 3 = wahrscheinlich gutartig (Kontrolle empfohlen), BI-RADS 4–5 = Abklärung/Biopsie erforderlich, BI-RADS 6 = bekanntes Karzinom. Unsere Fachärzte besprechen den Befund persönlich mit Ihnen und empfehlen das weitere Vorgehen.

Mammographie-Screening: Wer hat Anspruch?

Das gesetzliche Mammographie-Screening-Programm lädt alle Frauen zwischen 50 und 75 Jahren (GKV-versichert) alle zwei Jahre kostenfrei zur Untersuchung ein. Frauen außerhalb dieser Altersgruppe oder mit individuellem Risikoprofil können eine kurative (symptombezogene) Mammographie beim Gynäkologen oder Radiologen anfordern – oft auf Überweisung von der Krankenkasse erstattet. Für die Tomosynthese und die Mamma-MRT ohne spezifische Kassenindikation entstehen Selbstzahlerkosten; sprechen Sie uns direkt an: Telefon 0731 92044-0.

Selbstuntersuchung der Brust

Regelmäßiges Abtasten der Brust – einmal monatlich, idealerweise etwa eine Woche nach Beginn der Menstruation – ergänzt die apparative Diagnostik. Auffälligkeiten sollten immer ärztlich abgeklärt werden.

Betrachten

Vor dem Spiegel, Arme hängend und erhoben: auf Hautveränderungen, Einziehungen, Asymmetrien achten.

Abtasten im Stehen und im Liegen

Mit den Fingerspitzen in kreisenden Bewegungen die gesamte Brust und die Achselhöhle ertasten – sowohl stehend als auch liegend mit angehobenem Arm.

Häufige Fragen zur Brustdiagnostik in Biberach an der Riß

Häufige Fragen

Brauche ich eine Überweisung für eine Mammographie in der Radiologie Biberach? Für die kurative (nicht-Screening-)Mammographie benötigen Sie eine Überweisung Ihres Gynäkologen oder Hausarztes. Für Selbstzahlerleistungen wie die Tomosynthese ist keine Überweisung notwendig. Rufen Sie uns an: 0731 92044-0.

Was ist der Unterschied zwischen Tomosynthese und klassischer Mammographie? Die klassische Mammographie liefert zwei 2D-Bilder je Brust. Die Tomosynthese (3D-Mammographie) erzeugt einen vollständigen Schichtdatensatz – Gewebeüberlagerungen, die bei dichter Brust Befunde verdecken können, entfallen. Die Entdeckungsrate ist höher, die Zahl der Nachuntersuchungen geringer.

Wann ist eine Mamma-MRT sinnvoll? Die MR-Mammographie ist besonders wertvoll bei erhöhtem familiären Risiko (z. B. BRCA-Mutation), dichtem Brustgewebe (ACR-Dichtekategorie C oder D), unklaren Mammographie-/Sonographiebefunden sowie zur Therapiekontrolle. In bestimmten Risikosituationen übernimmt die GKV die Kosten.

Ist eine Mammographie schmerzhaft? Für eine optimale Bildqualität wird die Brust kurz zwischen zwei Platten komprimiert. Das ist unangenehm, aber in der Regel gut erträglich und dauert nur wenige Sekunden pro Aufnahme.

Wie lange dauert eine Brustuntersuchung bei Ihnen? Ultraschall und Mammographie sind in 15–30 Minuten abgeschlossen. Eine Tomosynthese dauert ähnlich lang wie eine Mammographie (unter 5 Minuten Scanzeit). Die Mamma-MRT nimmt ca. 30–45 Minuten in Anspruch.

Radiologie Biberach – Ihre Adresse für Brustdiagnostik in Biberach an der Riß

Die Radiologie Biberach, Parkstrasse 10, 88400 Biberach an der Riß, ist eine arztgeführte radiologische Fachpraxis. Dr. Philipp May und Dr. Martin Sinn sind als Fachärzte für Diagnostische Radiologie persönlich für jeden Befund verantwortlich. Termin und Beratung unter 0731 92044-0 oder direkt über unser Online-Formular.

Rufen Sie uns an. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und finden zeitnah einen Termin.

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