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Schwerpunkt

Muskuloskelettal

MRT von Gelenken, Wirbelsäule und Sportverletzungen in Biberach an der Riß: detailgenau und ganz ohne Strahlung.

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Schmerzen in Knie, Schulter, Hüfte oder Rücken? Die muskuloskelettale Diagnostik klärt Beschwerden am Bewegungsapparat präzise ab – von akuten Sportverletzungen bis zu degenerativen Veränderungen wie Arthrose. In der Radiologie Biberach stehen Ihnen modernste 1,5-Tesla-MRT- und MRT-Geräte sowie die persönliche Expertise unserer Fachärzte für Radiologie, Dr. Philipp May und Dr. Martin Sinn, zur Verfügung.

Was bedeutet muskuloskelettale Diagnostik?

Der Begriff fasst alle bildgebenden Verfahren zusammen, die Strukturen des Stütz- und Bewegungsapparats sichtbar machen: Knochen, Gelenke, Knorpel, Muskeln, Sehnen und Bänder. Je nach Fragestellung setzen wir das optimale Verfahren ein – allein oder in Kombination.

Bildgebungsverfahren im Überblick

MRT (Magnetresonanztomographie)

Die MRT ist das leistungsstärkste Verfahren für Weichteilstrukturen: Sie stellt Knorpel, Bänder, Sehnen, Schleimbeutel und Muskulatur mit hohem Kontrast dar – vollständig ohne Röntgenstrahlung. Unser 1,5-Tesla-MRT liefert besonders feine Detailauflösung und kürzere Untersuchungszeiten; ergänzend steht ein MRT-Gerät zur Verfügung. Typische Untersuchungsdauer: 20–45 Minuten je nach Region.

Röntgen (Digitale Radiographie)

Schnell und präzise beim Ausschluss knöcherner Verletzungen: Frakturen, Arthrosezeichen und Achsenstellungen lassen sich mit einer Röntgenaufnahme in Minuten beurteilen. Digitale Technik erlaubt dabei niedrige Strahlendosen.

CT (Computertomographie)

Für komplexe Knochenstrukturen, Mehrfragmentfrakturen oder dreidimensionale Verlaufskontrollen nach Operationen bietet das CT hochauflösende Schnittbildgebung. Wir setzen CT gezielt ein, wenn Röntgen keine ausreichende Information liefert.

Ultraschall (Sonographie)

Strahlungsfrei, in Echtzeit und ideal für oberflächennahe Strukturen: Sehnen, Schleimbeutel und Gelenkergüsse lassen sich dynamisch – also in Bewegung – beurteilen. Der Ultraschall eignet sich auch zur bildgeführten Injektion.

Häufige Diagnosen am Bewegungsapparat

Arthrose (degenerative Gelenkveränderung)

Arthrose betrifft am häufigsten Knie, Hüfte und Schultern. Im MRT lassen sich Knorpeldicke, -qualität und frühzeitige Erosionen beurteilen – oft bevor das Ausmaß im Röntgenbild sichtbar wird.

Bandscheibenvorfall und Wirbelsäulenerkrankungen

Drückt eine Bandscheibe auf Nervenwurzeln oder das Rückenmark, zeigt die MRT Lage, Ausmaß und Beziehung zu den Nervenstrukturen. Wir untersuchen Halswirbelsäule (HWS), Brustwirbelsäule (BWS) und Lendenwirbelsäule (LWS).

Sehnen- und Bandverletzungen

Vom akuten Bänderriss bis zur chronischen Rotatorenmanschettenruptur – die MRT zeigt Ausmaß und Lokalisation der Verletzung zuverlässig und entscheidet oft, ob eine Operation notwendig ist.

Sportverletzungen und Stressfrakturen

Muskelfaserrisse, Meniskusschäden, Ermüdungsbrüche und Knorpelläsionen bei Sportlern lassen sich mit der MRT früh und präzise erfassen – auch wenn das Röntgenbild noch unauffällig ist.

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen

Bei Verdacht auf rheumatoide Arthritis oder Spondylitis ankylosans erkennt die MRT Synovitis, Erosionen und Knochenödem oft Jahre früher als das konventionelle Röntgenbild.

Osteoporose

Ergänzend zur Knochendichtemessung (DEXA) erkennt die MRT osteoporotische Wirbelkörperfrakturen und bewertet, ob sie frisch oder alt sind – wichtig für die Therapieentscheidung.

Gelenk-MRT: Was untersuchen wir wo?

MRT Knie

Das Kniegelenk ist eine der häufigsten MRT-Indikationen. Wir beurteilen: Innen- und Außenmeniskus, vorderes und hinteres Kreuzband, Kollateralbänder, Knorpelüberzug der Gelenkkörper, Kniescheibe (Patella) und Schleimbeutel. Typische Fragestellungen: Meniskusriss, Kreuzbandruptur, Chondromalazie, Baker-Zyste.

MRT Schulter

Schulterbildgebung erfordert besonders hohe Auflösung. Unser 1,5-Tesla-MRT stellt die Rotatorenmanschette (v. a. Supraspinatussehne), das Schultergelenk-Labrum, die Bursa subacromialis und die lange Bizepssehne präzise dar. Indikationen: Impingement-Syndrom, Rotatorenmanschettenruptur, SLAP-Läsion, Schulterinstabilität.

MRT Hüfte

Bei Hüftschmerzen jüngerer Patienten steht das femoroacetabuläre Impingement (FAI) im Vordergrund. Die MRT – ggf. als MR-Arthrographie – deckt Labrumrisse, Knorpelläsionen und Cam-/Pincer-Morphologie auf. Ältere Patienten profitieren von der frühzeitigen Arthrose-Charakterisierung.

MRT Wirbelsäule (HWS / BWS / LWS)

Die MRT der Wirbelsäule ist das Mittel der Wahl bei Rückenschmerzen mit Ausstrahlungssymptomatik. Wir beurteilen: Bandscheibenprolaps, Nervenwurzelkompression, Spinalkanalstenose (zentral und foraminal), Wirbelkörpersinterungen und entzündliche Veränderungen.

MRT Sprunggelenk

Chronische Instabilität, Achillessehnenprobleme und osteochondrale Läsionen des Sprungbeins (OLT) sind typische Fragestellungen. Die MRT zeigt Außenbänder (ATFL, CFL), Achillessehne, Tibialis-Sehnen und Knorpel in hoher Detailgenauigkeit.

MRT Hand und Handgelenk

Am Handgelenk untersuchen wir v. a. TFCC-Läsionen (Triangular Fibrocartilage Complex), Skaphoid-Frakturen, Sehnenscheidenentzündungen und rheumatische Frühveränderungen.

Postoperative Bildgebung und Verlaufskontrolle

Nach Knie-Arthroskopien, Schulteroperationen oder Wirbelsäuleneingriffen ist die MRT das bewährte Verfahren zur Beurteilung von Heilungsverläufen, Implantatlagen und Komplikationen wie Reruptur, Narbengewebe oder Hämatom. Wir arbeiten eng mit den zuweisenden Orthopäden und Unfallchirurgen zusammen.

Häufige Fragen

Brauche ich für eine MRT-Untersuchung eine Überweisung? Für gesetzlich Versicherte ist eine Überweisung vom Haus- oder Facharzt (Orthopäde, Unfallchirurg) in der Regel erforderlich. Privatversicherte können sich oft direkt anmelden – rufen Sie uns an: 0731 92044-0.

Wie lange dauert eine Gelenk-MRT in Biberach an der Riß? Je nach Gelenk und Fragestellung planen wir 20 bis 45 Minuten ein. Mehrere Wirbelsäulenabschnitte oder komplexe Fragestellungen können länger dauern.

Ist eine MRT ohne Kontrastmittel aussagekräftig? Für die meisten Gelenkfragen (Meniskus, Kreuzbänder, Arthrose) ist kein Kontrastmittel notwendig. Bei Verdacht auf Entzündung, Tumor oder postoperativen Befund kann Kontrastmittel die Untersuchung deutlich aussagekräftiger machen.

Was ist der Unterschied zwischen MRT und hoher Feldstärke MRT? Höhere Feldstärke bedeutet in der Regel bessere Bildauflösung und kürzere Untersuchungszeiten. Das 1,5-Tesla-MRT ist besonders vorteilhaft bei kleinen Strukturen wie Handgelenk, Labrum und Knorpel. Ihr Radiologe wählt das geeignete Gerät für Ihre Fragestellung.

Kann ich mit Metallimplantaten (Knieprothese, Schrauben) ins MRT? Viele moderne Implantate sind MRT-tauglich. Bringen Sie bitte den Implantat-Pass mit; wir prüfen die Kompatibilität vor der Untersuchung.

Termin vereinbaren: 0731 92044-0Radiologie Biberach, Parkstrasse 10, 88400 Biberach an der Riß. Montag bis Freitag 6–20 Uhr, Samstag nach Vereinbarung.

Rufen Sie uns an. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und finden zeitnah einen Termin.

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