Die Computertomographie (CT) ist ein bewährtes Verfahren der modernen Schnittbilddiagnostik. Mit rotierender Röntgenstrahlung erzeugt sie hochauflösende Querschnittsbilder nahezu aller Körperregionen – in Sekunden, detailgenau und dank moderner Low-Dose-Protokolle mit deutlich reduzierter Strahlenbelastung.
In der Radiologie Biberach – arztgeführt von Dr. Philipp May und Dr. Martin Sinn, Fachärzte für Diagnostische Radiologie – steht Ihnen ein modernes CT-Gerät zur Verfügung. Jede Untersuchung wird persönlich befundet und bei Bedarf mit Ihnen besprochen. Einen Termin vereinbaren Sie online oder telefonisch unter 0731 92044-0.
Wie funktioniert eine Computertomographie?
Beim CT rotiert eine Röntgenröhre mit gegenüberliegendem Detektor um den liegenden Patienten. Ein Computer berechnet aus den Messdaten präzise Schichtbilder – bei Bedarf dreidimensional. Im Vergleich zu konventionellem Röntgen liefert das CT wesentlich mehr Bildinformation und ermöglicht die gleichzeitige Darstellung von Weichteilen, Gefäßen und Knochen in einer einzigen Untersuchung.
Unsere CT-Technologie – modern, dosisoptimiert, patientenfreundlich
Schnelle Bildgebung
Die Computertomographie liefert in Sekundenschnelle detailreiche Bilder und ist damit besonders geeignet für akute Situationen wie Notfälle oder Unfälle. In unserer Radiologie Biberach steht Ihnen diese schnelle Diagnostik zur Verfügung.
Präzise Darstellung von Knochen, Gefäßen und Organen
Das CT ist das bevorzugte Verfahren zur Darstellung von Knochenbrüchen, Lungenerkrankungen und Gefäßveränderungen. Durch die kurze, offene Bauform des CT-Tunnels unterscheidet sich das Gerät wesentlich von einer MRT-Röhre – ein wichtiger Unterschied von MRT und CT, der für viele Patientinnen und Patienten angenehmer ist.
Low-Dose-Verfahren – Dosisreduktion ohne Qualitätsverlust
Moderne CT-Geräte arbeiten nach dem ALARA-Prinzip (As Low As Reasonably Achievable): Die Strahlendosis wird so niedrig wie möglich gehalten, ohne die diagnostische Bildqualität zu beeinträchtigen. Ermöglicht wird dies durch automatische Belichtungssteuerung (AEC) sowie iterative Rekonstruktionsverfahren, die das Bildrauschen bei geringerer Dosis deutlich reduzieren. Besonders bei Untersuchungen der Nasennebenhöhlen, der Lunge oder bei jüngeren Patienten setzen wir konsequent auf strahlenoptimierte Low-Dose-Protokolle.
Geringere Bewegungsempfindlichkeit
Durch die sehr kurzen Untersuchungszeiten ist das CT weniger anfällig für Bewegungsunschärfe – ein klarer Vorteil für Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Mobilität.
CT mit Kontrastmittel – wann und warum?
Jodhaltiges Kontrastmittel wird intravenös verabreicht, wenn Blutgefäße, Entzündungsherde oder Tumoren besonders kontrastreich dargestellt werden sollen. Bei normaler Nierenfunktion ist das Kontrastmittel nach 24 Stunden nahezu vollständig ausgeschieden. Bei vorbekannter Niereninsuffizienz, Schilddrüsenüberfunktion, Metformin-Einnahme oder bekannten Unverträglichkeiten klären wir das individuelle Risikoprofil vorab – typische Allgemeinreaktion nach der Injektion: vorübergehendes Wärmegefühl und metallischer Geschmack, die rasch abklingen.
Breite Verfügbarkeit und kurze Wartezeiten
Dank effizienter Abläufe können viele Patientinnen und Patienten zeitnah einen CT-Termin online buchen und von kurzen Wartezeiten profitieren.
Ablauf Ihrer CT-Untersuchung in Biberach an der Riß
Vorbereitung vor dem CT
Für die meisten CT-Untersuchungen ist keine aufwändige Vorbereitung erforderlich. Bei Abdomen-CT oder geplanter Kontrastmittelgabe empfehlen wir, 4–6 Stunden vor der Untersuchung nüchtern zu sein. Metallischen Schmuck und Piercings bitte vorab ablegen. Unser Team informiert Sie bei der Terminvereinbarung individuell.
Während der Untersuchung
Sie liegen auf einer Liege, die sich durch eine kurze, offene Ringstruktur bewegt. Im Unterschied zum MRT ist keine lange, enge Röhre nötig. Untersuchungen wie CT Thorax, CT Abdomen oder Schädel-CT dauern meist nur wenige Minuten. Sprachkontakt mit dem Team besteht jederzeit.
Kontrastmittelgabe
Sofern medizinisch indiziert, wird das Kontrastmittel per intravenöser Injektion verabreicht. Wir klären Sie zuvor über Nutzen und mögliche Nebenwirkungen auf und erfragen relevante Vorerkrankungen (Niere, Schilddrüse, Allergien, Metformin).
CT-Untersuchungen in der Radiologie Biberach – Übersicht
Kardio-CT
Das Kardio-CT ermöglicht eine präzise, nicht-invasive Beurteilung der Koronararterien, Herzklappen und Herzfunktion. Es ist eine ambulante Alternative zur diagnostischen Herzkatheteruntersuchung und eignet sich besonders zur Früherkennung koronarer Herzerkrankungen bei Risikopatienten.
Thorax-CT / Low-Dose-CT der Lunge
Das Thorax-CT liefert detaillierte Bilder von Lunge, Mediastinum und Brustkorb. Die Low-Dose-Variante (LDCT) wird zur Früherkennung von Lungenkrebs bei Hochrisikogruppen (starke Raucher, 50–75 Jahre) eingesetzt – mit einer effektiven Dosis von ca. 1–1,5 mSv, deutlich unter einem Standard-Thorax-CT (ca. 5–8 mSv).
CT des Abdomens (Bauch-CT)
Das Abdomen-CT stellt alle Bauchorgane (Leber, Milz, Nieren, Pankreas, Darm, Gefäße) in einer Untersuchung dar. Es ist das Standardverfahren bei unklaren Bauchschmerzen, Trauma und onkologischem Staging.
Angiographie-CT
Das CT-Angiogramm visualisiert Blutgefäße – etwa bei Verdacht auf Gefäßverengungen (Stenosen), Aneurysmen oder vor gefäßchirurgischen Eingriffen.
Dental-CT
Das Dental-CT liefert hochauflösende, dreidimensionale Darstellungen von Kiefer und Zahnstrukturen – ideal für Implantat-Planung oder die Beurteilung komplexer Knochenverhältnisse.
Tumor-CT (onkologisches CT)
Moderne CT-Geräte ermöglichen eine frühzeitige und präzise Erkennung von Tumoren in verschiedenen Körperbereichen. Häufige Indikationen: onkologisches Staging (Ausdehnung und Metastasierung), Verlaufskontrolle und Therapieansprechen bei bekannten Malignomen.
Schädel-CT (CCT) / CT des Kopfes
Das Schädel-CT ist das Erstlinienverfahren bei Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall-Verdacht, intrakraniellen Blutungen und Hydrozephalus. Typische Dosis: ca. 2 mSv.
CT der Nasennebenhöhlen / CT mit hoher Auflösung
Moderne CT-Geräte liefern eine deutlich höhere Auflösung, die besonders bei feinen Strukturen überzeugt: Knochen und Gelenke, Felsenbein inklusive Mittelohr sowie Lunge werden äußerst detailliert dargestellt. Das CT der Nasennebenhöhlen wird mit optimierten Low-Dose-Einstellungen durchgeführt.
Strahlenexposition beim CT – Einordnung und Aufklärung
Die Strahlenbelastung beim CT ist höher als bei einer einzelnen Röntgenaufnahme, bei medizinischer Indikation jedoch klar gerechtfertigt. Zur Orientierung: Die natürliche jährliche Hintergrundstrahlung in Deutschland beträgt ca. 2,1 mSv. Ein Schädel-CT liegt bei ca. 2 mSv, ein Thorax-CT bei ca. 5–8 mSv, ein Ganzkörper-CT bis ca. 20 mSv. Durch moderne Low-Dose-Protokolle und iterative Rekonstruktionsverfahren wurden die Dosiswerte in den letzten Jahren deutlich gesenkt. Unsere Befundärzte prüfen für jede Untersuchung, ob ein niedrigdosiertes Protokoll möglich ist – mehr dazu auf unserer Seite zur Strahlenexposition.
Arztgeführte Radiologie in Biberach an der Riß – Dr. May und Dr. Sinn
Die Radiologie Biberach wird von Dr. Philipp May und Dr. Martin Sinn geführt. Jede CT-Untersuchung wird von einem erfahrenen Facharzt für Diagnostische Radiologie persönlich befundet. Medizinische Entscheidungen treffen Ärzte – das ist der Anspruch einer arztgeführten Praxis.
Radiologie BiberachParkstrasse 10 · 88400 Biberach an der RißTel. 0731 92044-0Mo–Fr 6–20 Uhr | Sa nach Vereinbarung 7–15 Uhr
Häufige Fragen
Wie lange dauert eine CT-Untersuchung? Die eigentliche Scanzeit beträgt meist nur wenige Minuten. Mit An- und Ablegen, Lagerung sowie dem Aufklärungsgespräch sollten Sie insgesamt 20–30 Minuten einplanen.
Muss ich nüchtern zur CT-Untersuchung erscheinen? Für viele CT-Untersuchungen ist keine Nüchternheit erforderlich. Bei Abdomen-CT oder geplanter Kontrastmittelgabe empfehlen wir 4–6 Stunden Nüchternheit vor der Untersuchung. Unser Team informiert Sie bei der Terminvereinbarung.
Was ist ein CT mit Kontrastmittel und ist es gefährlich? Jodhaltiges Kontrastmittel verbessert die Erkennbarkeit von Gefäßen, Entzündungen und Tumoren erheblich. Es wird intravenös verabreicht und ist bei normaler Nierenfunktion sicher. Bei Niereninsuffizienz, Schilddrüsenüberfunktion, Metformin-Einnahme oder bekannten Unverträglichkeiten klären wir das individuelle Risiko vorab. Schwere allergische Reaktionen sind sehr selten.
Wie hoch ist die Strahlenbelastung beim CT? Die Dosis variiert je nach Körperregion: Schädel ca. 2 mSv, Thorax ca. 5–8 mSv, Ganzkörper bis ca. 20 mSv. Low-Dose-Protokolle (z. B. Lungenkrebsscreening LDCT) liegen bei ca. 1–1,5 mSv. Zum Vergleich: die natürliche Hintergrundstrahlung in Deutschland beträgt ca. 2,1 mSv pro Jahr.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine CT-Untersuchung? Bei medizinischer Indikation und Überweisung übernehmen gesetzliche Krankenkassen (GKV) die Kosten. Privatversicherte Patienten rechnen nach GOÄ ab. Eine Selbstzahler-CT ist ebenfalls möglich. Bitte bringen Sie Versichertenkarte und Überweisung mit.